Im Rahmen der Häuslbauermesse Klagenfurt findet auf Initiative des Architekturhaus Kärnten und der Abteilung 3-Landesentwicklung und Gemeinden am Freitag den 24. Februar um 11 Uhr im Konferenzraum Messehalle 5 ein Baukulturfrühstück statt.

Den Auftakt machen Impulsvorträge von Dr. Johannes Sima (Bundesdenkmalamt Wien) zum Thema “Energieeffizienz am Baudenkmal” und von Egon Leitner (Projektleiter Salzburger Gemeindeentwicklung) über “Neues Leben in alten Mauern – Lebensraum.Lebenstraum.Gemeinden”. Die anschließende Diskussion wird von Waltraud Jäger (ORF Kärnten) und Arch. DI Gerhard Kopeinig (Baukulturinitiative Kärnten) moderiert.

Anmeldung unter office[a]architektur-kaernten.at

Auf der Häuslbauermesse in Klagenfurt findet am Freitag den 24. Feber 2012 um 11 Uhr ein Baukulturfrühstück zum Thema “WeiterBauen am Bestand” statt. Im Zentrum der moderierten Diskussion zwischen Fachleuten für Baukultur und Energieplanung und Verantwortlichen aus der Verwaltung, der Politik und der Immobilienbranche steht die Frage, wie Revitalisierung ganzheitlich gefördert werden kann, um ökologische, ökonomische, soziale und baukulturelle Ziele zu erreichen.

Das Baukulturfrühstück wird in Kooperation mit der Baukulturinitiative und dem ArchitekturHaus Kärnten und im Rahmen des INTERREG-Projektes CULTH:EX und des EU-Projektes “Grenzüberschreitendes Kulturerlebnis Kärnten – Gorenjska/Slowenien” durchgeführt.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Interesse an KALT und WARM im vergangenen Jahr und wünschen allen ProjektpartnerInnen, FördergeberInnen und FreundInnen entspannende Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2012.

Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur schreibt wieder Förderungen für junge Architekturschaffende aus: Informationen zum Tische-Stipendienprogramm sowie zum Margarete-Schütte-Lihotzky-Projektstipendium sind auf der Website des bmu:kk nachzulesen.

Die Projektrecherche für die Publikation KALT & WARM läuft bereits auf Hochtouren. Ein erstes Best-Practice-Projekt stellen wir vorab hier in unserem Blog vor: Rimske terme bei Lasko (Slowenien) geplant von Arhiveda wurde im März 2011 eröffnet und besteht aus drei miteinander verbundenen Hotelgebäuden, Sauna- und Wellnessanlagen sowie einer Schwimmhalle und Wannenbädern. Bereits die Römer sollen hier, wie auch der Name sagt, die Thermalquellen genutzt haben. Trotz seiner Größe und Höhe – insgesamt 11 Geschoße verteilen sich dem Hang folgend über drei Gebäude – fügt sich der Komplex harmonisch ins Gelände ein. Ein grüner Schleier aus Metallstäben und Plättchen lässt den Neubau in der Landschaft beinahe verschwinden. Atrien bringen Tageslicht in den tiefen Baukörper und schaffen intime Freibereiche und Nischen zum Verweilen.

KALT & WARM ist ab sofort auch auf facebook vertreten. Veranstaltungshinweise, Ergebnisse und Neuigkeiten über das Baukulturvermittlungsprojekt kann man unter Neuigkeiten https://www.facebook.com/KALTundWARM nachlesen. Like it and comment please!

Am Dienstag den 28. Juni 2011 fand das dritte und vorerst letzte Baukultur-Tourismus-Frühstück im Rahmen des Projektes KALT & WARM statt. Im Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe diskutierten Fachleute aus den Bereichen Architektur, Tourismus, Kultur, Raumplanung, Landschaftsplanung, Verwaltung und Politik über die Beziehung von Natur und Architektur, den Weg um den See und einen Beirat für Baukultur. Nach Impulsvorträgen von Karin Raith, Professorin an der Angewandten, Architekt Franz Sumnitsch und Architekt Rudolf Brandner wurde die Diskussion von Gordana Brandner-Gruber in Gang gesetzt. Unter den TeilnehmerInnen waren der Bürgermeister der Gemeinde Reichenau Karl Lessiak und der Bürgermeister der Gemeinde Predlitz Robert Feuchter die Hoteliers Siegfried und Christoph Brandstätter, Gerhard Ortner, Richard Prodinger, Rudi Strabergg und Alfred Weißensteiner. Weiters sprachen Cornelia Brandstätter vom Tourismusverein Turracher Höhe und Fritz Gambs von den Bergbahnen Turracher Höhe, der Landschaftsarchitekt Andreas Winkler, der Raumplaner Johann Kaufmann und Architekt Roland Gruber sowie Hartwig Wetschko vom Land Kärnten-Abteilung 13. Maren Richter und Christine Weisser von der Regionale Steiermark und Norbert Kranzelbinder ebenfalls rege am gemeinsamen Dialog, dessen wichtigstes Ergebnis der Wunsch nach einem ländübergreifenden Beirat für Gestaltung war.

Der Tourismusort Turracher Höhe mit rund 100 EinwohnerInnen und 1.900 Gästebetten erstreckt sich in den alpinen Nockbergen auf einem Passplateau. Länderübergreifend gehört er zur steirischen Gemeinde Predlitz-Turrach und zu den Kärntner Gemeinden Ebene Reichenau und Albeck. So verläuft die Landesgrenze etwa mittig durch den auf 1.763 Meter Seehöhe gelegenen Turracher See, der Zentrum des Ortes ist. Um ihn gruppieren sich mehrere große Hotelleitbetriebe und zahlreiche mittlere und kleinere Hotels und Pensionen, die in den letzten 100 Jahren langsam entstehen und seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts kontinuierlich wachsen konnten. Zu den Sommer- und Wintergästen kommen viele Tagestouristen vor allem zum Skifahren in alpine Höhen. Und in den Zirbenwäldern prägen Ferienhäuser mit geschätzten 400 Zweitwohnsitzen sowie touristische  Hüttendörfer das Siedlungsbild. Noch wirkt der Ort naturnah, doch wächst er beständig. Laut Studien verträgt er mindestens 1.000 zusätzliche Gästebetten.

Am Dienstag, den 28. Juni 2011, findet am Turracher See auf der Turracher Höhe ein Baukultur-Tourismus-Frühstück mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Tourismus-(Wirtschaft), Naturschutz, Raumplanung, Landschaftsplanung, Verwaltung und Politik statt. Themen werden das qualitätsvolle und nachhaltige Bauen am Wasser und Verbesserungen im öffentlichen Raum sein. Dabei soll auch die Frage erläutert werden, wie viel Inszenierung die Naturlandschaft benötigt, um touristisch erfolgreich zu sein. Im Rahmen einer moderierten Diskussion ohne Publikum wird erörtert, wie sich die Turracher Höhe zu einem baukulturell vorbildlichen und lebendigen Ort über Ländergrenzen hinweg entwickeln kann. Als Projektergebnis strebt KALT & WARM einen Leitfaden für vorbildhaftes Bauen am Wasser an, in dem die Diskussion veröffentlicht wird.

Am Freitag, den 20. Mai 2011, fand im Rahmen von „KALT & WARM“ in Gmunden am Traunsee in Oberösterreich ein Baukultur-Tourismus-Frühstück mit Fachleuten aus den Bereichen Tourismus, Architektur, Landschaftsplanung, Politik und Verwaltung statt. Darunter waren der Bürgermeister Heinz Köppl und Stadtbaudirektor Johann Aigner, ebenso Markus Achleitner, Generaldirektor der Oberösterreichischen Thermenholding, Andreas Murray, Tourismusdirektor der Ferienregion Traunsee, die Intendantin der Festwochen in Gmunden Jutta Skokan, die Touristiker Karl Weilhartner und Christian Makowetz sowie die Gmundnener ArchitektInnen Beatrix Menschhorn, Inge Krebs-Hinterwirth und Roman Kaindl. Darüber hinaus waren externe Experten wie die Architekten Peter Riepl und Klaus Leitner aus Linz, Josef Hohensinn aus Graz, Wolfgang Schwarzenbacher aus Salzburg, Roland Gruber aus Moosburg/Wien und die Landschaftsplanerin Anna Detzlhofer aus Wien angereist. Mit Dietmar Kanatschnig, Direktor vom Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung, Judith Kiesenhofer von der Donautouristik und Birgit Schober Pointinger von der Kunstuniversität Linz waren weitere Fachleute eingebunden. Unter der Leitung der „KALT & WARM“-Initiatorin Gordana Brandner-Gruber wurde über die Verbesserung der Baukultur im Tourismus, Bauen am Wasser als Chance und vor allem die geplanten Seehotelprojekte in Gmunden am Traunsee und in Seewalchen am Attersee ausführlich diskutiert. Eine Zusammenfassung der Diskussion wird in der geplanten Publikation KALT & WARM nachzulesen sein.

Nun steht der neue Termin fest: Am Freitag den 20. Mai 2011 um 9.00 Uhr findet im Rahmen von KALT & WARM ein Baukultur-Tourismus-Frühstück in Gmunden (OÖ) mit Verantwortlichen aus den Bereichen  Baukultur, Tourismus und Politik statt. Ein Vortrag von Univ. Prof. Dr. DI Karin Raith gibt Impulse für die anschließenden Diskussion über “Qualitätvolles Bauen am Wasser“. Dabei werden die in Gmunden und Seewalchen projektierten (See)Hotelprojekte vorgestellt und deren Chance für die Region diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion sollen in einem Leitfaden für qualitätvolles Bauen am Wasser veröffentlicht werden.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.